Kambodscha


Noch heute gehört Kambodscha zu den ärmsten Ländern der Welt. Besonders hart trifft die Armut die Landbevölkerung und die Kinder. Es fehlt an fast allem, zu allererst an sauberem Trinkwasser.

Als Folge des Vietnamkrieges wurden die Wassersysteme zerstört. Die Menschen haben keine andere Wahl, als aus Flüssen zu trinken. Doch diese werden zum Waschen, Baden und gleichzeitig für die Notdurft genutzt. Die Folge sind Krankheiten. Durchfallerkrankungen sind in Kambodscha für ein Fünftel aller Todesfälle von Kindern verantwortlich.

Kambodscha hat viel Schrecken und Elend ertragen müssen. Am 17. April 1975 übernahmen die kommunistischen Roten Khmer unter Pol Pot das Land und führten ein Terrorregime. Drei Jahre, acht Monate und 20 Tage später waren 2,2 Millionen Menschen tot. Die Menschen starben an Erschöpfung und Krankheit, verhungerten oder wurden exekutiert. Aus der Geschichte erschließt sich, weshalb es für das Land kaum internationale Entwicklungshilfe gab. Auch heute noch gibt es Korruption.

Der Freundeskreis Kamboscha ist durch private Initiative entstanden. Er hat keinen großen Verwaltungsapparat, der Spendengelder verschlingt. Es handelt sich um eine unabhängige Organisation, die nicht der Regierung oder dem Staat unterstellt ist. Unsere Hilfe kommt in vollem Umfang dort an, wo sie benötigt wird.

Seit Oktober 2015 sind durch den Freundeskreis Kambodscha e. V. bereits über 420 Brunnen entstanden. Jeder dieser Brunnen versorgt bis zu 10 Familien (etwa 130 Menschen) dauerhaft mit Wasser. Wir finden, dies ist eine großartige Leistung und hoffen, dass noch viele weitere folgen werden.

Albert Schweitzer soll gesagt haben: 
"LIEBE IST DAS EINZIGE, WAS SICH VERMEHRT, WENN MAN ES TEILT."

Unser Motto ist: Das Leben ist ein Geschenk, denn es geht uns in vielerlei Hinsicht so gut. Wir sind dankbar für das, was wir haben und möchten damit etwas zurückgeben.

Gemeinsam können wir die Welt ein kleines Bisschen schöner machen.



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